Kritische Anmerkungen zur Sexualpädagogik

von Ingrid Löbner, Mitarbeiterin der pro familia Tübingen

Brauchen Jugendliche mehr Sexualpädagogik? Und wie muss sie gestaltet sein, damit Jugendliche sich unterstützt fühlen in Fragen zu Sexualität und Partnerschaft?
Die Autorin beantwortet diese Fragen vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen und gibt Anregungen für die Praxis.

Seit einiger Zeit wird wieder der Ruf laut, Jugendliche müssten mehr und intensivere Sexualerziehung erfahren. Angesichts der Presse, die steigende HIV-Infektionen, mehr Jugendlichen-Schwangerschaften und eine Zunahme von sexuellen Gewalt-Taten meldet, scheint es naheliegend, dass offensichtlich in der Erziehung mehr geschehen muss, damit Jugendliche auf den Umgang mit Sexualität und Partnerschaft besser vorbereitet werden. Der Ruf nach mehr Pädagogik und der „Erziehung zu political correctness“ schallt laut und scheint sinnfällig – denn das, was sich zur Zeit beobachten lässt, können wir ja so nicht wirklich wünschenswert finden......

vollständiger Aufsatz